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Kathrin Niesel

Kathrin Niesel

Wie ich kreatives Visualisieren in 3 Schritten für mich machbar mache!

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Kreatives Visualisieren ist eine Methode unsere Vorstellungskraft einzusetzen, um das was wir uns für unser Leben wünschen, gezielt einzusetzen. 

Und in diesem Artikel möchte ich dir gerne aufzeigen, wie ich – als nicht stark ausgeprägt visueller Mensch – diese Technik für mich zugänglich gemacht habe.

Kreatives Visualisieren ist ein natürlicher Prozess. Wir alle machen es immer wieder, den ganzen Tag, ohne es groß zu merken. Es ist unsere natürliche Gabe, Dinge zu visualisieren. Einfache Beispiele hierfür sind:

  • Ich mach mir jetzt was leckeres zu essen!
  • Ich fahre jetzt mit Willi in den Wald zum spazieren gehen.
  • Jetzt ein kühles Bier 🙂

Da wir uns meistens gar nicht darüber bewusst sind, dass wir am visualisieren und somit am kreieren unserer Realität sind, nutzen wir diese Gabe oftmals auch, Probleme, Stress, Druck und Mangel in unseren Alltag zu manifestieren. 

Wir müssen uns nur mal unserer Gedanken und Glaubenssätze bewusst werden, mit welchen Erwartungen und Bildern wir in der Regel an Dinge und Situationen herantreten, und schon können wir – ob wir es wahr haben wollen oder nicht – den Grund für unsere aktuelle Realität identifizieren.

In diesem Artikel möchte ich gerne aufzeigen, wie du diese Methode einsetzen kannst, um deine Wünsche, Träume und Bedürfnisse in dein Leben zu manifestieren. Sei es deinen Traumjob, eine tolle Beziehung, Gesundheit, Selbstbewusstsein, Wohlstand – such es dir aus. Deine kreative Vorstellungskraft ist ein Schlüssel, dir die natürliche Schönheit, Freude und Fülle des Lebens zu erschließen. 

Der erste Schritt ist – wie so oft – dir darüber klar zu werden, was du tatsächlich willst. 

Hierfür nutze ich gerne mein Tagebuch. Ich schreibe mir auf, was genau ich will, z.B. stelle ich mir vor, wie ich mit Leichtigkeit einen neuen Blogartikel schreibe.

Mir hilft es, wenn ich in die Details gehe, also auch meine Emotionen mit aufschreibe. Je klarer ich weiß, was ich will, wie die Situation aussieht, wie ich mich dabei fühle und wie das Endergebnis aussieht, bzw. sich anfühlt, desto leichter fällt es mir, das Ganze auch zu visualisieren. 

Beim visualisieren ist es nicht entscheidend, dass du klare Bilder im Kopf erzeugen kannst. Lass dich von dem Wort “Visualisieren” nicht verwirren. Nicht jeder von uns ist visuell, manche gehen eher über ihre Gefühle, andere über ihr Gehör oder sogar über ihren Geruchssinn

Stress dich also nicht, wenn du keine Bilder siehst, sondern finde heraus, wie kreatives Visualisieren für dich funktioniert.

Der 2. Schritt: wenn du deinen Wunsch aufgeschrieben hast, in Detail, in Gegenwartsform, so als ob das Gewünschte sich bereits erfüllt hat, du auf deine Gefühle eingegangen bist, kannst du dein Diktiergerät (jedes Smartphone hat eins) nutzen und dir den Text aufsprechen. 

Dann versetze dich in einen entspannten Zustand und lass die Aufnahme abspielen. Dies kann dir dabei helfen, herauszufinden, wie du persönlich visualisierst.

Beobachte dich, kommen Bilder auf (bestenfalls aus der Ich-Perspektive und nicht als Beobachter), kommen Gefühle hoch oder hörst/riechst du vielleicht sogar bestimmte Details deines Wunsches?

Wenn du für dich herausgefunden hast, was du willst und auf welche Art du dir diesen Wunsch vorstellst, kannst du den nächsten Schritt einläuten. 

Der 3. Schritt: Nimm dir ca 15 Minuten Zeit. Bestenfalls direkt nach dem Aufstehen oder vor dem zu Bett gehen. Zu diesen Tageszeiten fällt es uns leichter, uns in einen meditativen Zustand zu begeben. Mach es dir also bequem, stell aber sicher, dass du nicht dabei einschläfst. Setze dich also gegebenenfalls hin. Aufstehen ist natürlich auch eine Möglichkeit. 

Nun fange an, dich auf deinen Atem und auf deinen Körper zu fokussieren. Folge deinem Atem, wie er in deinen Körper hinein- und wieder hinaus strömt. Fange an, dich, deinen Körper wahrzunehmen. Verbinde dich mit deinem Körper. Lass deinen Atem ruhiger werden. Und wenn du merkst, dass du diesen wunderschönen, entspannten Zustand erreicht hast, fange an, dir deinen Wunsch zu visualisieren. 

Tipp: Lies dir vor der Meditationsübung den Text nochmals durch, das hilft bei der Erinnerung 😉

Zu Anfang empfehle ich, diese Übunge 2x täglich zu machen. Sie muss auch nicht ganze 15 Minuten dauern. Mach es so lange, wie es dir Spaß macht.

Sobald du, auch beim Schreiben deines Wunsches merkst, dass du ein Gefühl von ‘müssen’ hast, dir das ganze keinen Spaß macht, lass es sein. Kreatives Visualisieren sollte auf jeden Fall Freude bringen, dir leicht fallen und nicht als Last angesehen werden.

Am Ende deiner Visualisierungs-/Meditationssitzung kannst du das Ganze mit folgendem Satz beenden:

So oder besser, zum Wohle aller Beteiligten.

Somit öffnest du dich für die Möglichkeit, dass es eben auch besser ausgehen kann und du gibst die Verantwortung ab. 

Im Falle von aufkommenden Widerständen, seien es Zweifel, Ängste oder Ungeduld ist es wichtig, diese nicht zu unterdrücken, sondern wahrzunehmen. Gefühle wollen wahrgenommen werden. Tun wir ihnen diesen Gefallen, ziehen sie in der Regel auch weiter.

Sollte es sich bei den Widerständen um hartnäckige limitierende Glaubenssätze handeln, habe ich hier einen 8 Schritte Prozess, mit dem du limitierende Glaubenssätze eliminieren kannst. 

Wenn du die Übung regelmäßig machst, wirst du über kurz oder lang Veränderungen bemerken. Dies können zum Beispiel Ideen, Eingebungen, und manchmal auch einfach nur Müdigkeit sein. Gehe diesen Eingebungen nach, lass dich von deiner Intuition leiten.

Mach dir selbst keinen Kopf darüber, wie du dein Ziel erreichen kannst, sondern lass es einfach geschehen. Alles was du tun musst, ist dich immer wieder auf das gewünschte Ziel zu fokussieren. Mit dem Ziel in „Einklang“ gehen.  

Nun bin ich auch ein wenig neugierig, wie visualisierst du? Mit welchen Techniken hast du bereits (gute) Erfahrungen gemacht? Bietet dir dieser Artikel neue Anregungen?

Ich freu mich von dir zu hören. 

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