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Kathrin Niesel

Kathrin Niesel

Gesetz der Anziehung: In 3 Schritten Vertrauen aufbauen.

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“Du kannst eine Welle nicht vom Ozean trennen, den Sonnenstrahl nicht von der Sonne.“  Unknown (at least to me)

Vertrauen im Gesetz der Anziehung ist so wichtig wie für den Wein die schmackhafte Traube. Das eine geht nicht ohne das andere. 

Aber in was soll vertraut werden, und wie “lerne” ich in etwas zu vertrauen, was ich bisher nicht wirklich bewusst erlebt habe.

Ich kann dir hier meine Erfahrung mit Vertrauen schildern, und vielleicht sind es ja genau die richtigen Worte für dich, zu deiner richtigen Zeit. 

  1. Schritt: Entscheide dich für Vertrauen

Die Macht unserer Entscheidungen wird oftmals unterschätzt. Einerseits vielleicht, weil wir uns selbst schon so oft nicht an unsere Entscheidungen gehalten haben, andererseits, weil unsere Entscheidungen auch von anderen nicht akzeptiert und respektiert worden sind. 

Das Gute ist, du kannst in jeder Minute neu anfangen und deine Entscheidungen ernst nehmen.

Wenn du also erfolgreich manifestieren möchtest, und Vertrauen ein wichtiger Bestandteil dessen ist, kannst du zum Beispiel jeden Tag aufs Neue dich dazu entscheiden, “zu vertrauen”. 

In Situationen und Momenten der Angst oder Zweifel habe ich sogar laut mit mir selbst gesprochen (meist in meiner Wohnung ;), dass ich mich von der Angst nicht unterkriegen lasse, sondern mir und vor allem dem Universum und den universellen Gesetzen voll und ganz vertraue.

Als Unterstützung habe ich mir täglich Erzengel Michael dazugeholt. Dies tue ich schon seit Jahren, doch als ich mit meinem Leben in einer Phase der Angst war, betete ich mit Sicherheit öfter, mehr und voller Inbrunst. Mir hat es geholfen. Wie und was geschah ist eine andere Geschichte und wird an anderer Stelle erzählt 🙂

  1. Schritt: Verstehen, warum du etwas willst

Abraham Hicks – eine große Inspiration für mich – sagt es immer wieder “der Grund etwas haben zu wollen, ist immer der Gleiche: du glaubst du fühlst dich besser”. Aha!

Im Projektmanagement (eine Sprache, die ich jahrelang im Beruf ausgeübt habe) heißt das Ganze: 

  • Was ist das Ziel?
  • Warum willst du es erreichen?
  • Wie ist es, wenn du dein Ziel erreicht hast?

Unterstützung bei der Warum?-Frage gibt die “5 x Why” Technik (5 mal fragen: Warum willst du das erreichen?). Diese hilft dabei, den wahren Grund, die tiefliegenden Emotionen zu erkunden, die du dir von dem Ergebnis erhoffst. Ein Beispiel hierfür ist:

Mein Ziel ist eine leidenschaftliche, ehrliche, liebevolle Beziehung!

Warum willst du eine Beziehung? Weil ich nicht mehr alleine sein will

Warum willst du nicht mehr alleine sein? Weil ich gerne jemanden an meiner Seite habe, der mich unterstützt, inspiriert, motiviert und mir hilft.

Warum willst du jemanden an deiner Seite haben, der dich ….? Das gibt mir ein Gefühl von Sicherheit. 

Warum noch? Ich will das Gefühl haben, geliebt zu sein.

Warum noch? Eine Beziehung gibt mir das Gefühl, wertvoll zu sein.

Die tiefer liegenden Emotionen, für meinen Wunsch, sind also in unserem Beispiel: Gefühle von Sicherheit, Liebe und Wertvoll zu sein. 

  1. Schritt: erfahren, dass alles bereits “da” ist.

Dieser Schritt – eigentlich so simple und gleichzeitig eine so große Herausforderung – ist der Schlüssel beim manifestieren. Der sogenannte Quantum Leap.

Warum dieser Schritt so schwer fällt, liegt vor allem daran, weil wir fleißig darauf trainiert sind, die Befriedigung unsere Wünsche erstmal und ausschließlich im Äußeren zu suchen: 

  • neues IPhone (um cool und beliebt zu sein), 
  • neues Auto (weil ist sicherer), 
  • große Wohnung (steigert meinen Wert), 
  • glatte, strahlende Haut (macht mich attraktiv und somit steigt die Möglichkeit, geliebt zu werden).

Nur damit wir uns hier richtig verstehen, ich selbst habe bei diesem Spiel jahrelang selbst mit gemacht! Als Kind fühlte ich mich auf Grund der aufgetragenen Klamotten ‘ausgegrenzt’, ca. 30 Jahre stellt ich mit Eifer sicher, dass dies nicht mehr der Fall ist und vershoppte den Großteil meines Geldes. 

So, und wie erfahre ich jetzt, dass alles bereits da ist?

Richard Dotts erklärt es in seinem Buch Dollars flow to me easily für mich besonders einleuchtend und simple. Wenn du bisher kaum oder keine Erfahrung mit Achtsamkeitsübungen gemacht hast, hier eine “Aufwärmübung”:

Gönne dir ein paar Minuten nur für dich. Setze, lege oder begebe dich an deinen Lieblingsort. Ohne irgendwelche bestimmten Erwartungen, Ziele oder Wünsche.

Nun schließe die Augen und lass deine Aufmerksamkeit einfach ‘nach innen’ wandern. Schenke deinem Körper Aufmerksamkeit. Nimm dich wahr und fühle dich einfach mal.

Und wenn Gedanken der Angst, des ‘Kein Bock’, ‘so ein Schwachsinn’ aufkommen, nimm sie wahr und lass sie weiter ziehen. Wie? Beim ausatmen kannst du zum Beispiel denken: Ich entscheide mich jetzt, meinem Körper und meinem Inneren Aufmerksamkeit zu schenken. 

Und während du so da sitzt, nichts tust, außer dir selbst Aufmerksamkeit zu schenken (ironischerweise fällt das, was wir uns alle so sehr wünschen, erstmal ganz schön schwer), Gedanken, Ängste und Zweifel davon ziehen lässt, fange an, das Wort “Liebe” oder “ich bin Liebe” in Gedanken immer wieder zu denken.

Und während du so bist, deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper gelenkt hast, deine Gedanken um “Liebe” kreisen, nimm wahr, was für Gefühle sich in deinem Körper entwickeln. Zu Anfang, kann dies noch recht sanft, leise und zart sein. Lass dich nicht entmutigen, einfach weiter machen. 

Nach einiger Zeit (vielleicht nach 2 Minuten) wechsle deinen Fokus auf “Freude” oder “Ich bin Freude”. Nimm wahr, was in deinem Körper passiert. Fühlt sich Freude anders an, als Liebe? Wo in deinem Körper spürst du Liebe, wo Freude? Hier gibt es kein richtig oder falsch. Das was du fühlst, ist genau richtig für dich jetzt in diesem Moment. 

Ich finde es super faszinierend, wie schnell das Universum auf unsere Gedanken reagiert und die Gefühle den Gedanken anpasst. Hierbei bitte bedenken, dem Universum – welches all-inclusive ist, es macht keine Unterscheidungen – ist es egal, was für Gedanken du denkst. Es gibt dir, wonach du fragst. 

Übung – wie bei vielem im Leben – hilft auf Dauer diese Gefühle schneller und leichter wahrzunehmen und sie werden auch immer stärker und präsenter. 

Wenn du diese Übung ein paar mal gemacht hast, und mit einer gewissen Leichtigkeit deinen Fokus auf dich behalten kannst, die Gefühle Liebe, Freude, Freiheit, Wertschätzung (hier sind deiner Fantasie keinen Grenzen gesetzt) erkundet hast, kannst du einen Schritt weiter gehen. 

Die Ausgangssituation ist die gleiche: Nimm dir ein paar Minuten für dich, entspann dich, schließe die Augen und nimm die Freiheit wahr, die du dir gönnst, jetzt für ein paar Minuten einfach mal die Augen zu schließen. Deine Freiheit, mit deiner Zeit genau das zu tun, was du willst. Wow 🙂

Als nächstes fühle doch einfach mal, wie bequem du es dir gemacht hast. Sei es auf deinem Lieblingssessel, deinem Bett oder in deinem Bürostuhl. Nimm wahr, wie sicher du dich jetzt in diesem Moment fühlst. Lass diese Erkenntnisse einfach auf dich wirken, während du deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper lenkst. Vielleicht fokussierst du dich auf dein Herzraum, auf dein Solarplexus oder deinen Bauchraum. Ganz egal, auf welchen Körperteil du dich fokussierst, fühle einfach mal in dich hinein – nimm dich wahr. 

Ohne irgendwelche bestimmten Gedanken, einfach nur sein, atmen und dich wahrnehmen. Und wenn Gedanken der Angst, Zweifel oder sonstiger Art aufkommen, einfach weiterziehen lassen und zurück zu dir kommen.

Während du dich so auf dich konzentrierst, du der Star deiner Manege bist – genieße das Rampenlicht 😉 – spüre, was sich für ein Gefühl in dir breit macht.

Ähnlich wie zuvor, musst du nichts wirklich dafür tun, es taucht einfach auf. Und je länger du dich auf dieses Gefühl fokussierst, es wahrnimmst, desto präsenter, stärker und klarer wird es. 

Was fühlst du? Wie fühlt es sich an, was du das gerade fühlst? 

Auch wenn Worte oftmals nicht ausreichend sind, probiere ich einfach mal mein Gefühl zu beschreiben: Als ob ich Eins sei, was sich komisch anhört, doch das ist das Wort, welches mir in den Sinn kommt, wenn ich das Gefühl beschreiben will. Leichtigkeit, in mir drinnen fühlt es sich so an, als ob da kein Gewicht mehr ist. Wellen der Freude gleiten durch mich hindurch. Tiefer Frieden. Ich fühle mich absolut sicher und geschützt

Für dich mag es sich ganz anders anfühlen, und eventuell ist es zu anfang auch nur jeweils für einen kurzen Moment für dich spürbar. Mach dir keine Sorgen, das ist (in der Regel) normal. Du bist absolut richtig und es wert, es braucht manchmal einfach nur ein bisschen Übung.

Ich kann dir allerdings versprechen, wenn du es regelmäßig übst, zu Anfang vielleicht 2-3 mal am Tag für jeweils 5 Minuten (–> max. 15 Minuten für dich im Rampenlicht), wird das Gefühl immer präsenter, stärker und ‘leichter’ spürbar sein.

Nimm auch wahr, dass du nichts dafür tun musst. Du bist einfach nur. Diese Gefühle kommen zu dir, ob du dich schick gemacht hast oder im Bademantel dasitzt. Ob du dick oder dünn bist, mit frisch geputzten Zähnen oder nicht. Du bist zu jeder Zeit durchströmt von diesen Gefühlen, du musst dir lediglich die Zeit nehmen, sie wahrzunehmen. 

→ Und genau das ist damit gemeint, wenn alle davon reden ‘Alles ist bereits erledigt’.

Je öfter du dir Zeit nimmst, diese Gefühle zu erfahren, desto mehr wächst dein Vertrauen. Ins Universum, in dich, in die universellen Gesetze – herrlich. 

Wie fühlen sich deine Gefühle an? Was erlebst du? Was fällt dir leicht, was nicht so? Konnte dir der Artikel helfen? Ich freu mich von dir zu hören!

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